Existenzgründung von Migrantinnen und Migranten

Das Thema Integration von Migrantinnen und Migranten gewinnt in der Öffentlichkeit immer größere Beachtung. Maßnahmen wie die Einführung des Einbürgerungstests, aber auch gesellschaftliche Veränderungen wie die Überalterung der Gesellschaft und der wachsende Fachkräftemangel sind nur einige Aspekte, die zunehmend die Aufmerksamkeit von Medien, Politik und Wirtschaft wecken.

Es liegt auf der Hand, dass auch die Gründungslandschaft mit der Thematik zu tun hat. Der Gründungsmonitor der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verweist auf eine überdurchschnittliche Gründungsbereitschaft von Migrantinnen und Migranten.

Was macht das Besondere an Gründungen von Migrantinnen und Migranten aus? Migrantinnen und Migranten bringen vielfältige, neue Ideen auf den
deutschen Markt. Ihr Unternehmertum orientiert sich in Deutschland in erster Linie am Markt und nicht an kulturellen Traditionen aus der früheren Heimat. Eine Überbetonung bzw. Einengung auf den ethnischen Aspekt von Migrantenbetrieben ist ungeeignet. Diese Sichtweise blendet die potenzielle Vielfalt unternehmerischen Handelns aus. Darüber hinaus schließen Migrantinnen und Migranten durch ihr unternehmerisches Handeln häufig Angebots- und Versorgungslücken in kommunalen und regionalen Infrastrukturen.

Immer mehr Unternehmen berücksichtigen und nutzen die Potentiale von Vielfalt im Betrieb. Diese Prinzipien sollten auch im Bereich der Gründungsunterstützung angewendet werden.

Die Expertinnen und Experten im Facharbeitskreis „Existenzgründungen von Migrantinnen und Migranten“ empfehlen für eine optimale Gründungsunterstützung, für folgende Phasen institutionell Angebote vorzuhalten: Zugang/Ansprache, Orientierung, Planung, Startphase sowie Konsolidierungs- und Wachstumsphase. Mehr dazu in der Rubrik 4+1 Phasen-Modell


In der Rubrik Konkretes finden Sie Instrumente, Verfahren, Angebote und Dienstleistungen rund um Gründungsunterstützung entlang des 4+1 Phasen Modells

In der Rubrik Stellungnahmen beziehen die Expertinnen und Experten Position zu aktuellen Themen.

Der Facharbeitskreis „Existenzgründungen von Migrantinnen und Migranten“ im bundesweiten Netzwerk IQ – Integration durch Qualifizierung bearbeitet dieses Feld insbesondere aus der Perspektive der Gründung aus der Benachteiligung bzw. aus der Arbeitslosigkeit.

Was macht eine gelungene Gründungsberatung für Migrantinnen und Migranten aus?

Zur Beantwortung dieser Frage nimmt der Facharbeitskreis 'Existenzgründung von Migrantinnen und Migranten' im bundesweiten Netzwerk IQ die Sicht der Gründungspersonen ein und misst eine 'gelungene Gründungsberatung' an dem Prozessverlauf und dem Prozessergebnis. Worauf kommt es an?

Mehr dazu im IQ-Impuls-pdf download
'Gelungene Gründungsberatung' - Ressourcen erkennen - Potentiale fördern



Die Mitglieder des Facharbeitskreises sind Existenzgründungsberaterinnen, Multiplikatoren, Vertreter von Verbänden und Migrantenselbstorganisationen, Projektentwicklerinnen und wissenschaftliche Mitarbeiter aus der Praxisforschung.

Faltblatt Facharbeitskreis

Koordiniert wird der Facharbeitskreis vom ism e.V. – Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz im Rahmen des Kompetenzzentrum InBeZ im Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ).


selbstständig. interkulturell. erfolgreich.

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Gefördert durch Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durch die Bundesagentur für Arbeit | Koordiniert durch ism Bundesministerium für Arbeit und Soziales Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.
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